Deine Stimme für faire Supermärkte!

Ob in öffentlichen Debatten oder Gesprächen mit Politik und Wirtschaft: Der Wandel hin zu einer sozial gerechten und ökologischen Produktion von Lebensmitteln wird gemeinhin als erstrebenswert akzeptiert. Dabei wird meist auf die mündigen Bürger*innen verwiesen. Sie seien es, die „richtige" Kaufentscheidungen treffen müssen.

Doch mit der Rede von der "Macht der Konsumierenden" reden sich Politiker*innen, Supermärkte und Discounter aus der Verantwortung. Die Einhaltung von Menschenrechten, fairen Arbeitsbedingungen oder ökologischen Standards kann nicht allein an der Ladentheke entschieden werden.

Klare Ansage an Supermärkte und Discounter.
Der Wandel wird sogar belohnt.

Natürlich kann der eigene Konsum zum Wandel beitragen. Doch ebenso braucht es Gesetze, die Menschen und Umwelt wirksam schützen können. Es bedarf neuer Geschäftsmodelle, die soziale und ökologische Standards ernst nehmen und nicht permanent ihren Profitinteressen unterordnen.

Mit der Sprechblasenaktion #MakeSupermarketsFair machen wir die "Macht der Konsumierenden" auf eine ganze andere Art sichtbar. Nicht durch bloße Kaufentscheidungen an der Ladentheke, sondern durch konkrete Veränderungsvorschläge und Forderungen an Supermärkte und Discounter.

Auf dem Wir haben es satt-Kongress und dem Stadt Land Food Festival haben wir Anfang Oktober 2016 bereits eine Vielzahl an kreativen Ideen gesammelt. Das Fazit: Supermärkte und Discounter haben noch viel Änderungsbedarf: (Preis-)Transparenz herstellen, Menschenrechte endlich wirklich respektieren, faire Erzeugerpreise zahlen, ihren Verpackungsmüll deutlich reduzieren, biologische und regionale Lebensmittel einkaufen u.v.m.

Wenn auch ihr Lust habt mitzumachen, dann gestaltet eure eigene #makesupermarketsfair-Sprechblase mit euren Forderungen oder Ideen und schickt uns eure Bilder zu.

 #MakeSupermarketsFair